Blatt Makroaufnahme Kratombaum - ein Zauberbaum und seine Geschichte

Kratombaum – ein Zauberbaum und seine Geschichte

Der Kratombaum, auch Roter Sentolbaum genannt, gehört zur Familie der Rotgewächse und ist ein meist sehr hoher, tropischer Baum, der auf eine stattliche Größe von bis zu 25 Metern heranwachsen kann. Seine Heimat ist Südostasien, man findet ihn aber auch auf den Philippinen, der Malaiischen Halbinsel, bis hin zu Borneo und in Neuguinea. Der Name Kratom, so nimmt man an, stammt aus Thailand. Dort findet man den Baum ebenfalls sehr häufig vor und aus seinen Blättern wird das bekannte Kratom gewonnen.

 

 

Mittlerweile wird der Baum auch in andern Regionen kultiviert und gezüchtet. Er trägt ein recht dichtes Blattwerk und ist auch ein schöner Schattenspender, der nur wenig zum Leben und Wachsen benötigt. Frost, Trockenheit und Kälte allerdings mag er eher nicht, sondern er bevorzugt das feuchte und tropische Klima in Tieflandwäldern, die einen recht morastigen und sumpfigen Boden haben.

 

 

Der Kratombaum in Blüte

 

Der Baum hat ein recht üppiges, satt grünes Blattwerk. Doch wenn er seinen Blütestand erreicht hat, kann man beobachten, dass viele kleine Blüten wie auch Früchte wachsen. Die blättrigen Blüten mit meist doppelter Blüte sind am Anfang ihrer Blüte zunächst leicht cremefarben, oder auch gelblich-weiß.

 

 

Erst zu einem späteren Zeitpunkt färben sie sich gelb bis orange. Der kleine Blütenkelch ist mit kleinen Lappen durchzogen, die zur Befruchtung des Baumes beitragen sollen. Die Blüten des Baumes werden allerdings nicht genutzt, um das Kratom herstellen und gewinnen zu können.

 

Übrigens: Das im Kratombaum enthaltende Alkaloid Epicatechin kommt auch im Kakaobaum vor und er ist auch mit dem bekannten Kaffeebaum verwandt. Hier erfährt man mehr zu Kratom und alles Wissenswerte rund um Kratom.

 

Geschichte des Baumes

 

Man nimmt an, dass der Kratombaum schon seit Jahrtausenden existiert. Besonders in den sumpfigen Regenwäldern und in Regionen, die ein sehr tropisches Klima aufweisen, ist er zuhause. Sein Blattwerk und auch sein Wachstum sind dauerhaft und nur wenn die Temperaturen unter vier Grad Celsius gehen sollten, verliert der Baum seine Blätter in seinem natürlichen Lebensraum. Aber auch anhaltende Dürre kann dazu führen, dass der Kratombaum ähnlich wie seine Artgenossen die Blätter abwirft. Tipp zum Lesen: Küchen-Oberschrank gestalten: So gelingt es!

 

In seiner südostasiatischen Herkunftsregion fühlt er sich besonders wohl und dort hat man ihn schon vor Jahrhunderten erwähnt. Das Klima in westlichen Breiten verträgt er eher nicht, auch zu starker Wind ist nicht sein Metier, deshalb findet man ihn ursprünglich hierzulande nicht. Er benötigt zum Gedeihen das Klima in Südostasien, welches von Regen- und Trockenzeiten geprägt ist. Dennoch wird der Kratombaum mittlerweile auch in westlichen Regionen kultiviert, hier benötigt er idealerweise für sein optimales Wachstum den Schutz der natürlichen Lebensräume, die künstlich nachgeahmt werden müssen.

 

Tropische Gewächshäuser mit hoher Luftfeuchtigkeit sind hier ideal, allerdings für den Privathaushalt und Garten müsste das Gewächshaus eine stattliche Höhe aufweisen, damit der Baum auch tatsächlich zu seiner ursprünglichen Höhe heranwachsen könnte. Zudem müsste er dann absolut vor Kälte und Frost gut geschützt sein, ansonsten kann er nicht gedeihen und auch nicht überleben.